• Vortrag/Diskussion im Rahmen des Antifascist Summercamp 2014 in Kärnten/AT am 06. September 2014

    Begriffe von Gewicht. Patriachat und heteronormative Matrix.

  • Patriarchat, heteronormative Matrix, Sexismus, Frauenunterdrückung – Begriffe, hinter denen sich verschiedene Konzepte von feministischer Gesellschaftskritik verbergen. Anstatt wilder und sinnfreier Wortjonglage wollen wir diese Konzepte offen legen und einer Kritik unterziehen. So wie sich die gesellschaftliche Realität verändert, wandeln sich auch die Begriffe, die zu ihrer Analyse herangezogen werden. »Patriarchat« gilt in manchen Kreisen als altbacken, verstaubt und dem Oldschool-Feminismus zugehörig. Dagegen kommt »heteronormative Matrix« für andere als abstrakter und unzugänglicher Szenejargon daher, der sich in queeren Zusammenhängen zwar großer Beliebtheit erfreut, für die Außenwelt, die Judith Butler nicht gelesen hat, aber eine leere Worthülse bleibt.

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  • Vortrag/Diskussion in Bremen, präsentiert vom Autonomen Feministischem Referat an der Universität Bremen am 08. April 2014

    Der AFBL stellt sich vor (im Rahmen der Reihe "Antifaschismus und Geschlecht")

  • Warum soll die wertvolle Zeit des politischen Engagements mit Debatten über das Geschlechterverhältnis in der Antifa „verschwendet“ werden? Ist die Sache nicht wichtiger, als sich damit aufzuhalten? Und was hat das Geschlechterverhältnis überhaupt mit antifaschistischer Politik zu tun? Leider stehen solche Fragen immer wieder und erst dann im Raum, wenn Quotierungen in der Besetzung von Podien oder bei der ersten Reihe einer Demo eingefordert werden. Ausgehend von der Geschichte unserer Gruppe, also des Antifaschistischen Frauenblocks Leipzig wollen wir versuchen zu zeigen, dass es viel miteinander zu tun hat!

    Die Gruppe hat sich als Reaktion auf und gegen geschlechtsspezifische Zuschreibungen gegründet.

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  • Workshop in Leipzig am 23. Februar 2014

    (Queer-) Feministische Perspektiven auf Islam und Geschlechterordnung

  • Der Islam ist bisher in der linken Diskussion in Deutschland kaum ein Thema. Vielmehr geht es Vielen um eine Kritik an Diskursen, die die Labels Islamkritik und (Queer-)Feminismus nutzen, um ihren Rassismus und Nationalismus zu legitimieren. Doch ist damit zum Islam alles gesagt? Von anderen Seiten wird nämlich eben dieser postmodernen Beschränkung auf die Kritik am Eigenen vorgeworfen, noch vor der eignen Haustüre ignorant gegenüber den Menschenrechtsverletzungen im Namen des Islam zu sein und letztlich als Legitimation für die Aufrechterhaltung der rigiden islamischen Geschlechterverhältnisse zu dienen.

    Nur um es vorweg zu sagen: Auch dies soll kein Workshop über den Islam werden, und auch keiner, der sich mit der Geschlechterordnung im Islam befasst.

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  • Workshop in Leipzig am 15. Juni 2013

    Feministische Kapitalismuskritik

  • Die Zeiten der einfachen Unterteilung in Haupt- und Nebenwiderspruch sind glücklicherweise vorbei. Kaum jemand geht noch davon aus, dass mit der Überwindung des Kapitalismus auch alle anderen Ungerechtigkeiten verschwinden würden. Andererseits bringen die erkämpften Freiheiten für Frauen die kapitalistischen Verhältnisse nicht ins Wanken. Wie also hängen Geschlecht und Kapitalismus zusammen? Nutzt der Kapitalismus das Patriarchat oder leitet sich das Patriarchat aus dem Kapitalismus ab? Kann der Kapitalismus ohne Geschlechter bzw. Geschlechterhierarchien existieren? Verändern sich Geschlechterverhältnisse mit ökonomischen Bedingungen?

    Feministische Kritik hat die Frage nach der Verknüpfung von System und Geschlecht ins Zentrum gerückt. Die Beantwortung fällt jedoch sehr unterschiedlich aus. MarxistInnen übertragen ihre Ökonomiekritik auf das Geschlechterverhältnis.

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  • Workshop in Leipzig am 15. März 2013

    Eltern werden - links bleiben?

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  • Feministische Summer Convention am 15. Juni 2012

    15 Jahre AFBL

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  • Vortrag/Diskussion in Marburg, präsentiert von LISA 2 am 20. April 2012

    Anspruch, Einspruch, Widerspruch

  • Warum wird das Thema Feminismus in weiten Teilen der Linken nach wie vor mit spitzen Fingern angefasst? Wieso bleibt ein antisexistischer Anspruch oft inhaltsleer, sobald es über konkrete Übergriffe hinausgeht? Und warum treten in Auseinandersetzungen mit Sexismus immer wieder antifeministische Stereotypenbilder auf den Plan?

    Die üblichen Reaktionsweisen von Wortlosigkeit bis Polemik auf antisexistische und feministische Texte und Interventionen zeigen zumindest etwas sehr deutlich: es wird Zeit, dass die ganze Sache mal auf den Tisch kommt.

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  • Vortrag/Diskussion in Bremen am 18. November 2011

    Begriffe von Gewicht. Patriarchat oder Heteronormative Matrix?

  • Patriarchat, heteronormative Matrix, Sexismus, Frauenunterdrückung – Begriffe, hinter denen sich verschiedene Konzepte von feministischer Gesellschaftskritik verbergen. Mit der Veranstaltung sollen zwei dieser Konzepte vorgestellt und einer Kritik unterzogen werden. So wie sich die Gesellschaft verändert, wandeln sich auch die Begriffe, die zu ihrer Analyse herangezogen werden. »Patriarchat« kann zwar geschlechtsspezifische Gewaltverhältnisse ökonomischer, politischer und sozialer Natur erfassen, gilt aber vielen als ein der heutigen gesellschaftlichen Realität nicht mehr angemessenes Analyseinstrument, sondern eher als identitäres Vokabular.
    Das aus der Queer Theory stammende Konzept der »heteronormativen Matrix« betont dagegen den Konstruktionscharakter von Geschlecht und dessen diskriminierende Wirkung, real weiter existierende Gewaltverhältnisse geraten dabei aber tendenziell aus dem Fokus.

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  • Diskussionsveranstaltung in Leipzig, zusammen mit LeA h am 29. September 2011

    20 Jahre Nebenwiderspruch

  • Warum wird das Thema Feminismus in weiten Teilen der Linken nach wie vor mit spitzen Fingern angefasst? Dieser Frage werden wir auf der Veranstaltung nachgehen, denn die üblichen Reaktionsweisen von Wortlosigkeit bis Polemik auf antisexistische und feministische Texte und Interventionen zeigen etwas sehr deutlich: es wird Zeit, dass die ganze Sache mal auf den Tisch kommt. Nicht jedoch als ein Vortrag von Expert_innen, die sich auf dem Podium versammeln, sondern als Gespräch. Anhand mehrerer Fragekomplexe beleuchten der AFBL und LeA den Stellenwert feministischer Politik in der eigenen Gesellschaftskritik, geben Einschätzungen zum Status Quo des Feminismus in der (Leipziger) Linken und diskutieren die Präsenz von Antifeminismus, um der allgemeinen Sprachlosigkeit etwas entgegenzusetzen.

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  • Diskussionsveranstaltung in Köln, zusammen mit dem FrauenLesbenReferat der Universität Köln am 25. Juni 2011

    Sexismus und linke Szene

  • Um es kurz zu machen: Wir leben im Patriarchat, gesellschaftliche Strukturen sind immer noch androzentrisch und männlich* dominiert und die Aufrechterhaltung der binären, hierarchischen Geschlechterordnung trägt zur Stabilisierung des kapitalistischen Systems bei.

    Und was hat das jetzt mit mir zu tun? Ich bin doch Kommunist_Anarchist_in, eine_r von den Guten/Aufgeklärten/Emanzipierten. Und genau da haben wir das spezifische Problem des Sexismus in der „linken Szene“: Offiziell gibt es ihn gar nicht, denn die „linke Szene“ versteht sich schon als antisexistisch.

     

    Tatsache ist aber: Sexismus ist präsent in der „linken Szene“, denn sie steht nicht außerhalb der Gesellschaft.

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