• Vortrag/Diskussion in Hamburg, präsentiert von sous la plage am 27. Mai 2011

    Begriffe von Gewicht - Strukturelles Patriarchat oder Heteronormative Matrix?

  • Patri­ar­chat, hete­ro­nor­ma­tive Matrix, Sexis­mus, Frau­en­un­ter­drü­ckung: Begriffe, hin­ter denen sich ver­schie­dene Kon­zepte von femi­nis­ti­scher Gesell­schafts­kri­tik ver­ber­gen. Anstatt wil­der und sinn­freier Wort­jon­glage wol­len wir diese Kon­zepte offen legen und einer Kri­tik unter­zie­hen. So wie sich die gesell­schaft­li­che Rea­li­tät ver­än­dert, wan­deln sich auch die Begriffe, die zu ihrer Ana­lyse her­an­ge­zo­gen wer­den. »Patri­ar­chat« gilt in man­chen Krei­sen als alt­ba­cken, ver­staubt und dem Oldschool-Feminismus zuge­hö­rig.

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  • Vortrag/Diskussion in Leipzig am 16. Mai 2011

    Queer Feminismus trifft Kapitalismuskritik. Altes und Neues zum Thema Ökonomiekritik und Geschlecht.

  • Wenn die Begriffe Geschlecht und Kapitalismus fallen, mag man an Lohnunterschiede, Frauenquote und ‚gläserne Decke’ denken, vielleicht auch an ‚Sphärentrennung’, d.h. die stereotype Zuweisung von Haus- und Erziehungsarbeit an Frauen und außerhäusliche Erwerbsarbeit an Männer. Dass die Kategorie Geschlecht ein wichtiges Element der ökonomischen Ordnung darstellt, ist wohl allgemein anerkannt – soll es spezifischer werden, und ist mehr als die Auflistung statistischer Daten gewünscht, begibt man sich immernoch und immerwieder auf unsicheres Terrain. Dabei haben Feminist_innenin den letzten Jahrzehnten ein breites Spektrum an Ansatzpunkten entwickelt, die die Verflechtungen von kapitalistischer Verfasstheit und Geschlechterordnung zu erfassen sucht.

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  • Vorträge, Diskussion und Filme vom 11.05.2010 bis 05.07.2010

    In Bewegung! Know your feminist history

  • Glücklicherweise müssen wir nicht mehr darüber diskutieren, ob Frauen wirklich wählen sollten, ob verheiratete Frauen ein eigenes Konto besitzen dürfen oder ob Frauen ihren Beruf, ihren Wohnort und ihre Partner_innen selbst aussuchen können.

    Aber seit wann sind diese Rechte denn durchgesetzt? Wer hat dafür gekämpft und wie wurden diese Kämpferinnen bekämpft? Und: Was ist denn geblieben von vergangenen Kämpfen? Welche müssen weiterhin geführt werden, welche sind neu hinzugekommen? Diese und weitere Fragen wird die Veranstaltungsreihe zu den unterschiedlichen Frauenbewegungen und ihren Themen beantworten.

    11.05.2010, 19.30 Uhr, Conne Island

    Die Erste Frauenbewegung — antimoderne Moderne?
    Referentin: Anna Pollmann, Kulturwissenschaftlerin

    03.06. 2010, 19.30 Uhr, Conne Island

    »Die Frauenfrage ist gelöst!«
    Rollenbilder und Emanzipationsbegriff von Frauen in der DDR

    Ein Podiumsgespräch mit Karin Dauenheimer (Dipl. Theologin, Künstlerin, damals AK Homosexualität in der ev.

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  • Vortrag/Diskussion in Tübingen am 03. Februar 2010

    Begriffe von Gewicht: Patriarchat und heteronormative Matrix

  • Patriarchat, heteronormative Matrix, Sexismus, Frauenunterdrückung –
    Begriffe, hinter denen sich verschiedene Konzepte von feministischer
    Gesellschaftskritik verbergen. Anstatt wilder und sinnfreier
    Wortjonglage wollen wir diese Konzepte offen legen und einer Kritik
    unterziehen. So wie sich die gesellschaftliche Realität verändert,
    wandeln sich auch die Begriffe, die zu ihrer Analyse herangezogen
    werden. »Patriarchat« gilt in manchen Kreisen als altbacken, verstaubt
    und dem Oldschool-Feminismus zugehörig. Dagegen kommt »heteronormative
    Matrix« für andere als abstrakter und unzugänglicher Szenejargon daher,
    der sich in queeren Zusammenhängen zwar großer Beliebtheit erfreut, für
    die Außenwelt, die Judith Butler nicht gelesen hat, aber eine leere
    Worthülse bleibt.

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  • Demonstration am 10. Oktober 2009

    Still Not Lovin’ Germany

  • Im Jahr 2009 feiert die BRD ihr 60jähriges Bestehen und 20 Jahre Maueröffnung. Die Proteste der DDR-BürgerInnen 1989 werden dabei unisono als „friedliche Revolution“ mystifiziert. Im selben Atemzug werden die Ereignisse zum Gründungsmythos einer geläuterten, souveränen und selbstbewußten Nation erhoben. Die Rehabilitierung Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg erscheint damit vollendet. Begonnen hatte sie mit der Ratifizierung des Grundgesetzes am 23. Mai 1949, dem symbolischen „Bruch mit dem Nationalsozialismus“. Das Ende der DDR leitete die rhetorische Gleichsetzung von DDR und NS ein. Die Deutschen gelten dabei als bloße Opfer „zweier Diktaturen“ und es gelingt ihnen, sich von der Verantwortung für die NS-Verbrechen weiter zu lösen. Diese Geschichtsumdeutung stellt das nationale Kollektiv in eine weltoffene, freiheitliche und demokratische Tradition.

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  • Vortrag/Diskussion in Leipzig am 17. Juni 2009

    Begriffe von Gewicht. Patriarchat und heteronormative Matrix.

  • Patriarchat, heteronormative Matrix, Sexismus, Frauenunterdrückung – Begriffe, hinter denen sich verschiedene Konzepte von feministischer Gesellschaftskritik verbergen. Anstatt wilder und sinnfreier Wortjonglage wollen wir diese Konzepte offen legen und einer Kritik unterziehen. So wie sich die gesellschaftliche Realität verändert, wandeln sich auch die Begriffe, die zu ihrer Analyse herangezogen werden. »Patriarchat« gilt in manchen Kreisen als altbacken, verstaubt und dem Oldschool-Feminismus zugehörig. Dagegen kommt »heteronormative Matrix« für andere als abstrakter und unzugänglicher Szenejargon daher, der sich in queeren Zusammenhängen zwar großer Beliebtheit erfreut, für die Außenwelt, die Judith Butler nicht gelesen hat, aber eine leere Worthülse bleibt.

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