• Vortrag/Diskussion am 11. Oktober 2016

    Das Unbehagen mit dem Sternchen. Feministische Sprachkritik ist mehr als eine Frage der Zeichen

  • Ort: MONAliesA, Leipzig  Beginn: Dienstag, 11. Oktpober 2016, Uhrzeit: 19 Uhr Eintritt: frei

    Die richtige Verwendung von Sprache ist politisch ein umkämpftes Feld. Insbesondere die feministische und die queere Szene fordern adäquate sprachliche Repräsentation. Unterschiedliche Vorschläge wurden in den letzten Jahr(zehnt)en gemacht, um mehr als nur Männer – mitunter auch Frauen – sichtbar zu machen: das Binnen-I, das Sternchen und der Unterstrich sind wohl die bekanntesten. Dagegen richten sich immer wieder selbsternannte »Sprachwahrer«, denen jede Veränderung der Sprache als kultureller Verlust gilt. Im Vortrag sollen diese Reaktionen kritisiert und erklärt werden, warum feministische Sprachkritik wichtig ist. In feministischen und queeren Zusammenhängen scheint jedoch bisweilen die Frage nach der richtigen Form zu Ungunsten der Argumente in den Mittelpunkt zu rücken.

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  • Vortrag/Diskussion am 16. Juli 2016

    Das Unbehagen mit dem Sternchen. Feministische Sprachkritik ist mehr als eine Frage der Zeichen

  • Teil der Radical Bookfair Leipzig (https://radicalbookfairleipzig.blackblogs.org)

    Ort: ask your local network, Leipzig  Beginn: Samstag, 16. Juli 2016 (Uhrzeit: tba) Eintritt: frei

    Die richtige Verwendung von Sprache ist politisch ein umkämpftes Feld. Insbesondere die feministische und die queere Szene fordern adäquate sprachliche Repräsentation. Unterschiedliche Vorschläge wurden in den letzten Jahr(zehnt)en gemacht, um mehr als nur Männer – mitunter auch Frauen – sichtbar zu machen: das Binnen-I, das Sternchen und der Unterstrich sind wohl die bekanntesten. Dagegen richten sich immer wieder selbsternannte »Sprachwahrer«, denen jede Veränderung der Sprache als kultureller Verlust gilt. Im Vortrag sollen diese Reaktionen kritisiert und erklärt werden, warum feministische Sprachkritik wichtig ist.

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  • Demo am 16. Juli 2016

    Emanzipatorischer Block auf dem CSD Leipzig

  • Auch dieses Jahr wird es wieder den emanzipatorischen Block geben. Wir werden an der Demonstration teilnehmen, ebenso wird es spannende Veranstaltungen zu Themen wie Kapitalismuskritik, Geschichte der Homosexualitäten und der neuen Rechten geben.

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  • Vortrag am 03. Juni 2016

    Das Unbehagen mit dem Sternchen. Feministische Sprachkritik ist mehr als eine Frage der Zeichen

  • Teil der Veranstaltungsreihe der Freien Uni Bamberg (fub)

    Ort: Balthasar, Balthasargäßchen 1, 96031 Bamberg       Beginn: 20:00        Eintritt: frei

    Die richtige Verwendung von Sprache ist politisch ein umkämpftes Feld. Insbesondere die feministische und die queere Szene fordern adäquate sprachliche Repräsentation. Unterschiedliche Vorschläge wurden in den letzten Jahr(zehnt)en gemacht, um mehr als nur Männer – mitunter auch Frauen – sichtbar zu machen: das Binnen-I, das Sternchen und der Unterstrich sind wohl die bekanntesten. Dagegen richten sich immer wieder selbsternannte »Sprachwahrer«, denen jede Veränderung der Sprache als kultureller Verlust gilt. Im Vortrag sollen diese Reaktionen kritisiert und erklärt werden, warum feministische Sprachkritik wichtig ist.

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  • Radiointerview am 21. Mai 2016

    Repräsentation von Geschlecht in Sprache

  • Der AFBL zu Gast bei Radio Tipkin mit einem Gespräch zu Repräsentation von Geschlecht in Sprache.

    https://www.mixcloud.com/Tipkin/musiktips-ein-interview-zu-gendergerechter-sprache

     

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  • Vortrag/Diskussion in Halle/Saale, präsentiert von Que(e)r_einsteigen am 29. Oktober 2015

    Begriffe von Gewicht. Patriachat und heteronormative Matrix.

  • Patriarchat, heteronormative Matrix, Sexismus, Frauenunterdrückung – Begriffe, hinter denen sich verschiedene Konzepte von feministischer Gesellschaftskritik verbergen. Anstatt wilder und sinnfreier Wortjonglage wollen wir diese Konzepte offen legen und einer Kritik unterziehen. So wie sich die gesellschaftliche Realität verändert, wandeln sich auch die Begriffe, die zu ihrer Analyse herangezogen werden. »Patriarchat« gilt in manchen Kreisen als altbacken, verstaubt und dem "Oldschool"-Feminismus zugehörig. Dagegen kommt »heteronormative Matrix« für andere als abstrakter und unzugänglicher Szenejargon daher, der sich in Zusammenhängen zwar großer Beliebtheit erfreut, für die Außenwelt, die Judith Butler nicht gelesen hat, aber eine leere Worthülse bleibt.

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  • Redebeitrag am 01. Juni 2015

    Redebeitrag in Annaberg-Buchholz- Protest gegen fundamentalistischen “Schweigemarsch”

  • Die Würde des Menschen ist es, die die „Christdemokraten für das Leben“ ganz groß auf ihre Fahnen schreiben. Bei dieser Würde sind aber nicht diejenigen gemeint, die potenziell Kinder gebären können. Denn die Formel ist religiös und patriarchal aufgeladen. Ganz abgesehen von der Vorannahme der selbsternannten Lebensschützer, dass vor allem Mensch ist, wer eindeutig Mann oder Frau ist und in einer heterosexuellen Familie leben will.
    Im letzten Jahr hatte der Papst seine Grüße an den Marsch für das Leben nach Berlin gesandt, und im Januar diesen Jahres sagte er: „Jede Gefährdung der Familie ist eine Gefährdung der Gesellschaft selbst“. Was er mit Familie meint ist klar: das heterosexuelle Paar mit Kindern. In dieser Sicht auf Familie und Gesellschaft würden die vermeintlichen Lebensschützer ihm wohl ohne Vorbehalt zustimmen.
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  • Vortrag/Diskussion im Rahmen des Antifascist Summercamp 2014 in Kärnten/AT am 06. September 2014

    Begriffe von Gewicht. Patriachat und heteronormative Matrix.

  • Patriarchat, heteronormative Matrix, Sexismus, Frauenunterdrückung – Begriffe, hinter denen sich verschiedene Konzepte von feministischer Gesellschaftskritik verbergen. Anstatt wilder und sinnfreier Wortjonglage wollen wir diese Konzepte offen legen und einer Kritik unterziehen. So wie sich die gesellschaftliche Realität verändert, wandeln sich auch die Begriffe, die zu ihrer Analyse herangezogen werden. »Patriarchat« gilt in manchen Kreisen als altbacken, verstaubt und dem Oldschool-Feminismus zugehörig. Dagegen kommt »heteronormative Matrix« für andere als abstrakter und unzugänglicher Szenejargon daher, der sich in queeren Zusammenhängen zwar großer Beliebtheit erfreut, für die Außenwelt, die Judith Butler nicht gelesen hat, aber eine leere Worthülse bleibt.

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  • Vortrag/Diskussion in Bremen, präsentiert vom Autonomen Feministischem Referat an der Universität Bremen am 08. April 2014

    Der AFBL stellt sich vor (im Rahmen der Reihe "Antifaschismus und Geschlecht")

  • Warum soll die wertvolle Zeit des politischen Engagements mit Debatten über das Geschlechterverhältnis in der Antifa „verschwendet“ werden? Ist die Sache nicht wichtiger, als sich damit aufzuhalten? Und was hat das Geschlechterverhältnis überhaupt mit antifaschistischer Politik zu tun? Leider stehen solche Fragen immer wieder und erst dann im Raum, wenn Quotierungen in der Besetzung von Podien oder bei der ersten Reihe einer Demo eingefordert werden. Ausgehend von der Geschichte unserer Gruppe, also des Antifaschistischen Frauenblocks Leipzig wollen wir versuchen zu zeigen, dass es viel miteinander zu tun hat!

    Die Gruppe hat sich als Reaktion auf und gegen geschlechtsspezifische Zuschreibungen gegründet.

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  • Workshop in Leipzig am 23. Februar 2014

    (Queer-) Feministische Perspektiven auf Islam und Geschlechterordnung

  • Der Islam ist bisher in der linken Diskussion in Deutschland kaum ein Thema. Vielmehr geht es Vielen um eine Kritik an Diskursen, die die Labels Islamkritik und (Queer-)Feminismus nutzen, um ihren Rassismus und Nationalismus zu legitimieren. Doch ist damit zum Islam alles gesagt? Von anderen Seiten wird nämlich eben dieser postmodernen Beschränkung auf die Kritik am Eigenen vorgeworfen, noch vor der eignen Haustüre ignorant gegenüber den Menschenrechtsverletzungen im Namen des Islam zu sein und letztlich als Legitimation für die Aufrechterhaltung der rigiden islamischen Geschlechterverhältnisse zu dienen.

    Nur um es vorweg zu sagen: Auch dies soll kein Workshop über den Islam werden, und auch keiner, der sich mit der Geschlechterordnung im Islam befasst.

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