• Workshop in Leipzig am 15. Juni 2013

    Feministische Kapitalismuskritik

  • Die Zeiten der einfachen Unterteilung in Haupt- und Nebenwiderspruch sind glücklicherweise vorbei. Kaum jemand geht noch davon aus, dass mit der Überwindung des Kapitalismus auch alle anderen Ungerechtigkeiten verschwinden würden. Andererseits bringen die erkämpften Freiheiten für Frauen die kapitalistischen Verhältnisse nicht ins Wanken. Wie also hängen Geschlecht und Kapitalismus zusammen? Nutzt der Kapitalismus das Patriarchat oder leitet sich das Patriarchat aus dem Kapitalismus ab? Kann der Kapitalismus ohne Geschlechter bzw. Geschlechterhierarchien existieren? Verändern sich Geschlechterverhältnisse mit ökonomischen Bedingungen?

    Feministische Kritik hat die Frage nach der Verknüpfung von System und Geschlecht ins Zentrum gerückt. Die Beantwortung fällt jedoch sehr unterschiedlich aus. MarxistInnen übertragen ihre Ökonomiekritik auf das Geschlechterverhältnis.

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  • Workshop in Leipzig am 15. März 2013

    Eltern werden - links bleiben?

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  • Feministische Summer Convention am 15. Juni 2012

    15 Jahre AFBL

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  • Vortrag/Diskussion in Marburg, präsentiert von LISA 2 am 20. April 2012

    Anspruch, Einspruch, Widerspruch

  • Warum wird das Thema Feminismus in weiten Teilen der Linken nach wie vor mit spitzen Fingern angefasst? Wieso bleibt ein antisexistischer Anspruch oft inhaltsleer, sobald es über konkrete Übergriffe hinausgeht? Und warum treten in Auseinandersetzungen mit Sexismus immer wieder antifeministische Stereotypenbilder auf den Plan?

    Die üblichen Reaktionsweisen von Wortlosigkeit bis Polemik auf antisexistische und feministische Texte und Interventionen zeigen zumindest etwas sehr deutlich: es wird Zeit, dass die ganze Sache mal auf den Tisch kommt.

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  • Vortrag/Diskussion in Bremen am 18. November 2011

    Begriffe von Gewicht. Patriarchat oder Heteronormative Matrix?

  • Patriarchat, heteronormative Matrix, Sexismus, Frauenunterdrückung – Begriffe, hinter denen sich verschiedene Konzepte von feministischer Gesellschaftskritik verbergen. Mit der Veranstaltung sollen zwei dieser Konzepte vorgestellt und einer Kritik unterzogen werden. So wie sich die Gesellschaft verändert, wandeln sich auch die Begriffe, die zu ihrer Analyse herangezogen werden. »Patriarchat« kann zwar geschlechtsspezifische Gewaltverhältnisse ökonomischer, politischer und sozialer Natur erfassen, gilt aber vielen als ein der heutigen gesellschaftlichen Realität nicht mehr angemessenes Analyseinstrument, sondern eher als identitäres Vokabular.
    Das aus der Queer Theory stammende Konzept der »heteronormativen Matrix« betont dagegen den Konstruktionscharakter von Geschlecht und dessen diskriminierende Wirkung, real weiter existierende Gewaltverhältnisse geraten dabei aber tendenziell aus dem Fokus.

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  • Diskussionsveranstaltung in Leipzig, zusammen mit LeA h am 29. September 2011

    20 Jahre Nebenwiderspruch

  • Warum wird das Thema Feminismus in weiten Teilen der Linken nach wie vor mit spitzen Fingern angefasst? Dieser Frage werden wir auf der Veranstaltung nachgehen, denn die üblichen Reaktionsweisen von Wortlosigkeit bis Polemik auf antisexistische und feministische Texte und Interventionen zeigen etwas sehr deutlich: es wird Zeit, dass die ganze Sache mal auf den Tisch kommt. Nicht jedoch als ein Vortrag von Expert_innen, die sich auf dem Podium versammeln, sondern als Gespräch. Anhand mehrerer Fragekomplexe beleuchten der AFBL und LeA den Stellenwert feministischer Politik in der eigenen Gesellschaftskritik, geben Einschätzungen zum Status Quo des Feminismus in der (Leipziger) Linken und diskutieren die Präsenz von Antifeminismus, um der allgemeinen Sprachlosigkeit etwas entgegenzusetzen.

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  • Diskussionsveranstaltung in Köln, zusammen mit dem FrauenLesbenReferat der Universität Köln am 25. Juni 2011

    Sexismus und linke Szene

  • Um es kurz zu machen: Wir leben im Patriarchat, gesellschaftliche Strukturen sind immer noch androzentrisch und männlich* dominiert und die Aufrechterhaltung der binären, hierarchischen Geschlechterordnung trägt zur Stabilisierung des kapitalistischen Systems bei.

    Und was hat das jetzt mit mir zu tun? Ich bin doch Kommunist_Anarchist_in, eine_r von den Guten/Aufgeklärten/Emanzipierten. Und genau da haben wir das spezifische Problem des Sexismus in der „linken Szene“: Offiziell gibt es ihn gar nicht, denn die „linke Szene“ versteht sich schon als antisexistisch.

     

    Tatsache ist aber: Sexismus ist präsent in der „linken Szene“, denn sie steht nicht außerhalb der Gesellschaft.

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  • Vortrag/Diskussion in Hamburg, präsentiert von sous la plage am 27. Mai 2011

    Begriffe von Gewicht - Strukturelles Patriarchat oder Heteronormative Matrix?

  • Patri­ar­chat, hete­ro­nor­ma­tive Matrix, Sexis­mus, Frau­en­un­ter­drü­ckung: Begriffe, hin­ter denen sich ver­schie­dene Kon­zepte von femi­nis­ti­scher Gesell­schafts­kri­tik ver­ber­gen. Anstatt wil­der und sinn­freier Wort­jon­glage wol­len wir diese Kon­zepte offen legen und einer Kri­tik unter­zie­hen. So wie sich die gesell­schaft­li­che Rea­li­tät ver­än­dert, wan­deln sich auch die Begriffe, die zu ihrer Ana­lyse her­an­ge­zo­gen wer­den. »Patri­ar­chat« gilt in man­chen Krei­sen als alt­ba­cken, ver­staubt und dem Oldschool-Feminismus zuge­hö­rig.

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  • Vortrag/Diskussion in Leipzig am 16. Mai 2011

    Queer Feminismus trifft Kapitalismuskritik. Altes und Neues zum Thema Ökonomiekritik und Geschlecht.

  • Wenn die Begriffe Geschlecht und Kapitalismus fallen, mag man an Lohnunterschiede, Frauenquote und ‚gläserne Decke’ denken, vielleicht auch an ‚Sphärentrennung’, d.h. die stereotype Zuweisung von Haus- und Erziehungsarbeit an Frauen und außerhäusliche Erwerbsarbeit an Männer. Dass die Kategorie Geschlecht ein wichtiges Element der ökonomischen Ordnung darstellt, ist wohl allgemein anerkannt – soll es spezifischer werden, und ist mehr als die Auflistung statistischer Daten gewünscht, begibt man sich immernoch und immerwieder auf unsicheres Terrain. Dabei haben Feminist_innenin den letzten Jahrzehnten ein breites Spektrum an Ansatzpunkten entwickelt, die die Verflechtungen von kapitalistischer Verfasstheit und Geschlechterordnung zu erfassen sucht.

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  • Vorträge, Diskussion und Filme vom 11.05.2010 bis 05.07.2010

    In Bewegung! Know your feminist history

  • Glücklicherweise müssen wir nicht mehr darüber diskutieren, ob Frauen wirklich wählen sollten, ob verheiratete Frauen ein eigenes Konto besitzen dürfen oder ob Frauen ihren Beruf, ihren Wohnort und ihre Partner_innen selbst aussuchen können.

    Aber seit wann sind diese Rechte denn durchgesetzt? Wer hat dafür gekämpft und wie wurden diese Kämpferinnen bekämpft? Und: Was ist denn geblieben von vergangenen Kämpfen? Welche müssen weiterhin geführt werden, welche sind neu hinzugekommen? Diese und weitere Fragen wird die Veranstaltungsreihe zu den unterschiedlichen Frauenbewegungen und ihren Themen beantworten.

    11.05.2010, 19.30 Uhr, Conne Island

    Die Erste Frauenbewegung — antimoderne Moderne?
    Referentin: Anna Pollmann, Kulturwissenschaftlerin

    03.06. 2010, 19.30 Uhr, Conne Island

    »Die Frauenfrage ist gelöst!«
    Rollenbilder und Emanzipationsbegriff von Frauen in der DDR

    Ein Podiumsgespräch mit Karin Dauenheimer (Dipl. Theologin, Künstlerin, damals AK Homosexualität in der ev.

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